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So bleibt das Gehirn in Form

Farben, Formen und Schrift sind nur einige der Netzwerke, die in 150 bis 200 Millisekunden als Bild wahrgenommen werden.

Je länger nichts Neues mehr gelernt wurde, desto mehr Arbeit, schnellere Ermüdung sowie höheren Energie- und Zeitaufwand benötigt man zum Lernen, Anpassen und Reagieren auf eine neue Situation.

Die Entwicklung der individuellen Netzwerke wird beeinflusst durch die Förderung, das soziale Umfeld, Arbeit und Hobbys, Umwelt sowie die Hormone.

Das „Nahrungsmittel“ für das Gehirn ist Luft. Ohne Sauerstoff stirbt das Gehirn-Gewebe innerhalb von wenigen Minuten unwiederbringlich ab.

Das Gehirn verbraucht mehr als ein Fünftel des täglichen Energiebedarfs. Abwechslungsreiches Essen sorgt für Energie - zum Beispiel aus schnell verfügbaren Kohlenhydraten. Ebenso wichtig sind Mineralstoffe, die natürliche Vitamine A, C, E, sekundäre Pflanzenstoffe, ungesättigte Fette, Eiweiß sowie Fisch, denn m Fisch sind wichtige Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Ergänzungsmittel nützen nur bei hoher sportlicher Belastung oder auftretenden Mangelerscheinungen. Ein Überangebot von künstlich zusammengesetzten Vitaminen und Mineralien kann sehr schädlich und sogar tödlich sein. Im Gehirn wirken sie nur dort, wo tatsächlich Aktivität stattfindet.

Der Erhalt und der Aufbau von „Ersatz-Netzwerken“ wird durch das Lernen neuer Sprachen, Musikinstrumente und Hobbys gefördert, die können gerne auch so verrückt wie möglich sein, sagt die Gehirn- Expertin.ack

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