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So viel kostet ein Pool

Wer in einem drei mal acht Meter großen Pool schwimmen möchte, bezahlt hierzulande rund 50 000 Euro. Nach oben gibt es keine Grenze. Ein zwei mal vier Meter großer Pool kostet 25 000 Euro, ein Whirlpool zwischen 12 000 und 15000 Euro. Wer Massagedüsen, eine Gegenstromanlage oder modernste Technik wünscht, muss noch etwas oben drauflegen. Auch die Nebenkosten dürfen nicht vergessen werden: Bei einem großen Pool zahlt man für Beheizung, Wartung und Chemikalien mindestens 150 Euro im Monat. Alexander Fahrion, Inhaber des gleichnamigen Gartenbau-Unternehmens, bittet Kunden, sich nicht von Internet-Preisen täuschen zu lassen. „Die Kosten für Becken und Technik sind das eine. Aber in der Regel kommt noch mal das Gleiche für die Umgebungsarbeiten oben drauf.“

Ist ein Pool eine gute Investition? Der amerikanische Blogger „Mister Money Mustache“, der dank eines bescheidenen Lebensstils und geschickter Investitionen seit seinen 30ern keiner Erwerbsarbeit mehr nachgehen muss, sagt Nein. In einem Artikel mit dem Titel „The 20 Dollar swim“ hat er ausgerechnet, wie teuer ein Sprung in den privaten Gartenpool ist. Der Blogger geht davon aus, dass 30 000 Dollar, hätte man sie vor 18 Jahren in Aktien angelegt, statt einen Pool zu bezahlen, bei einer Wertsteigerung von sieben Prozent heute 101 300 Dollar wert wären. Darauf schlägt er die Nebenkosten in Höhe von 28 800 Dollar und landet so bei rund 130 000 Dollar. Dann rechnet er die Zahl der Sprünge in den Pool aus, wobei er davon ausgeht, dass vier Menschen je 100 Mal im Jahr schwimmen gehen, und das wieder 18 Jahre lang. Heraus kommen 7200 Schwimmrunden. 130 000 Dollar geteilt durch 7200 ergeben 18 Dollar. So viel kostet ein Sprung in diesen Pool - vier Mal so viel wie ein Besuch im Kirchheimer Freibad. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite: https://www.mrmoneymustache.com/2018/07/25/the-twenty-dollar-swimadö


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