Kirchheim

Solide Häuser für Obdachlose

Gemeinderat Die Fraktionsvorsitzende der Grünen sieht Kirchheim im sozialen Wohnungsbau weit vorne.

Kirchheim. Bei der Hauptversammlung des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen machte die Fraktionsvorsitzende Sabine Bur am Orde-Käß deutlich, dass der Gemeinderat mit der Entscheidung, neue solide Häuser für Obdachlose in Kirchheim zu bauen, einen guten Weg eingeschlagen habe. Die Stadt sei damit anderen Städten weit voraus.

Begleitet wird die Versorgung mit Wohnraum durch ein neues Integrationskonzept, an dem auch Mitglieder der Grünen-Fraktion mitgearbeitet haben. Insgesamt habe das Thema Wohnraum einen großen Stellenwert in der Arbeit des Gemeinderats. So sei bereits im Sommer ein Wettbewerb zur Bebauung des Güterbahnhofsgeländes durchgeführt worden. Die Bereitstellung von kostengünstigem Wohnraum und ein innovatives Mobilitätskonzept seien ihrer Fraktion dabei besonders wichtig gewesen.

Ebenso hatten die Grünen den Untersuchungen für einen regionalen Wohnungsbauschwerpunkt auf dem Galgenberg zugestimmt. „Allerdings sehen wir in der Lärm- und Erschließungsproblematik sowie im Naturschutz noch hohe Hürden“, schränkte Sabine Bur am Orde-Käß ein. Ein weiteres Thema, das in der Stadt für Aufmerksamkeit gesorgt hatte, waren die Pflegemaßnahmen an Fließgewässern. Bur am Orde-Käß sagt dazu: „Wir wollen uns für kürzere Pflegeabschnitte, Nachpflanzungen und den Erhalt von gesunden Bäumen stark machen, denn das grüne Ypsilon aus Lindach und Lauter spielt hier eine wichtige Rolle“ Sie begrüßt, dass Naturschutzverbände und andere Initiativen von der Verwaltung in die Planungen einbezogen wurden. Auch der Gemeinderatsbeschluss, alle Grundschulen zu Ganztagsschulen zu entwickeln, sei inzwischen auf einem guten Weg. Ziel sei es, damit für noch Bildungsgerechtigkeit zu sorgen. pm

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