Kirchheim

Stadt geht gegen Spinner vor

Allergie Die Haare des Eichenprozessionsspinners reizen manche Menschen. Die Stadt Kirchheim bekämpft ihn deswegen.

Achtung: Eichenprozessionsspinnerraupen. Die Stadt Kirchheim bekämpft die Tiere.

Kirchheim. Nur wenige Zentimeter groß, aber trotzdem gesundheitsgefährdend: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners schützen sich gegen ihre Feinde mit feinen Brennhaaren, die bei Menschen allergische Reaktionen auslösen können. Um die Ausbreitung der Raupen in Kirchheim zu begrenzen, ist ab morgigem Samstag, 5. Mai, eine Spezialfirma im Einsatz.

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Mit Beginn der Sommermonate breiten sich die Raupen in der Region aus. Sie befallen - wie ihr Name es andeutet - meist Eichen und fressen die Blätter auf. Die dünnen Härchen der Raupen werden vom Wind in die Umgebung getragen. Meist kommen Menschen daher mit den Brennhaaren in Berührung, während sie sich in der Nähe befallener Bäume aufhalten oder an ihnen vorbeispazieren. Im Fokus der Bekämpfung durch die Spezialfirma steht die Behandlung von Eichen.

Um vor allem Kinder vor den Raupen zu schützen, werden zunächst Bäume im Bereich von Kindergärten und Schulen behandelt: Der Einsatz konzentriert sich auf die Konrad-Widerholt-Schule, den Lichtenstein-Kindergarten und den Sportplatz Hafenkäs sowie Bäume im Bereich des Schafhof-Kindergartens. Auch eine Eiche an einem viel genutzten Weg an der Hahnweide wird behandelt. Das Personal der städtischen Kindergärten und Schulen ist über diese Aktion informiert.pm