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Stadt investiert in Medienbildung

1,1 Mio. Euro lässt sich die Stadt Weilheim die digitale Ausstattung an ihren drei Schulen kosten. Sie erhält dafür Zuschüsse in Höhe von insgesamt 440 000 Euro, ein Großteil davon stammt aus dem Digitalpakt Schule des Landes Baden-Württemberg. Aus eigener Tasche zahlen muss die Stadt Weilheim damit 660 000 Euro.

Allein die Kosten für die Grundinfrastruktur und Verkabelung betragen für das Bildungszentrum Wühle 350 000 Euro, für die Limburg-Grundschule nochmal 185 000 Euro. Die IT-Aus­stattung der beiden Schulen am Bildungszentrum Wühle beläuft sich auf 460 000 Euro. Dazu zählen etwa für digitale Tafeln, Dokumentenkameras und PCs. Für die Limburg-Grundschule fallen für die Geräte - Stand Oktober - 105 000 Euro an.

Die laufenden Supportkosten und Neubeschaffungen muss die Stadt nach aktuellem Stand übrigens selbst stemmen. Bislang sind 7 000 Euro jährlich dafür einkalkuliert. Auch für die Limburg-Grundschule fallen jährliche Wartungskosten an. Im Herbst wurden sie auf 10 000 Euro pro Jahr geschätzt.

Die „Active Boards“, die neuen digitalen Tafeln, die das Bildungszentrum Wühle anschaffen will, haben das Planungsteam nicht nur wegen ihrer Vielseitigkeit überzeugt, sondern auch aufgrund ihrer Langlebigkeit. Die Schulen gehen davon aus, dass die Tafeln mindestens zehn Jahre halten. Dabei gebe es - anders als etwa bei Beamern - kaum Qualitätsverluste. Muss die Hardware auf den neuesten Stand gebracht werden, so genügt es, die verbundenen Mini-PCs zu erneuern. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 400 Euro pro Stück. bil

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