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Steeldart und E-Dart unter die Lupe genommen

Unterschiede zwischen Steel- und E-Dart gibt es einige, zum Beispiel bei den Dart-Spitzen: Metallspitzen sind es beim Steeldart, Plastik- oder Kunststoffspitzen beim E-Dart. E-Dart-Boards bestehen ebenfalls aus Kunststoff und beinhalten Elektronik. Der Automat zeigt den verbleibenden Punkterest an. Dadurch entfällt Rechnen und Schreiben weitgehend.

Aus diesem Grund haben Akteure, die vom E-Dart zum Steeldart wechseln, manchmal Probleme mit dem Kopfrechnen. E-Darts sind mit maximal 18 Gramm zudem leichter als Steeldarts (bis maximal 50 Gramm), dadurch soll die Langlebigkeit der elektronischen Scheibe gewahrt werden.

Außerdem sind im E-Dart mehrere Spielmodi verbreitet (unter anderem Cricket, Bullshooter), während die meisten Top-Turniere im Modus „501 - Single In Double Out“ stattfinden. 501 Punkte sind der Ausgangswert, den es auf null zu bringen gilt. Der letzte Wurf muss zwingend auf ein Doppelfeld oder das Bulls-Eye erfolgen. Ein Neun-Darter stellt dabei das Optimum dar - das Abtragen der Punktelast mit neun Würfen.

Steeldart-Topstars sind der amtierende Weltmeister Peter Wright sowie ehemalige Titelträger wie Michael van Gerwen, Gary Anderson oder Rob Cross. In den vergangenen Jahrzehnten prägte diesen Sport wohl kein anderer so wie Phil Taylor. Der 16-facheWeltmeister hat seine Karriere mittlerweile beendet.rei

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