Kirchheim

Tipps der Polizei gegen den Diebstahl von Daten

Die Polizei wertet die betrügerische Aneignung von Daten als eine „Begleittat zu Betrugsdelikten“. Die Täter gelangen an die relevanten Daten „im Rahmen von (Internet-)Straftaten“, indem sie beispielsweise Jobangebote vortäuschen und die Geschädigten auffordern, eine Kopie des Personalausweises zu schicken, ohne sich später jemals wieder zu melden.

Das Vergehen, sich die persönlichen Daten für Betrugsfälle zu beschaffen, wird als „Fälschung beweiserheblicher Daten“ bezeichnet.

Folgende Tipps gibt die Polizei, um sich bereits im Vorfeld dagegen zu schützen:

Verwenden Sie sichere Passwörter (mindestens acht Zeichen: Zahlen, Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinbuchstaben gemischt), die regelmäßig gewechselt werden sollten; Schränken Sie Rechte von PC-Mit­benutzern ein; Halten Sie Ihre Software immer auf dem aktuellen Stand; Verwenden Sie eine Firewall; Gehen Sie mit E-Mails und deren An­hängen sowie mit Nachrichten in sozialen Netzwerken sorgsam um; Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Inter­net-Browsers; Vorsicht beim Download von Software aus dem Internet; Sichern Sie Ihre drahtlose (Funk-)Netzwerkverbindung; Seien Sie zurückhaltend mit der Angabe persönlicher Daten (z.B. Geburtsdatum) im Internet; Schützen Sie Ihre Hardware gegen Diebstahl und unbefugten Zugriff.

Folgende Internetlinks empfiehlt die Polizei:

www.polizei-praevention.de sowie www.polizei-beratung.de. Außerdem heißt es seitens der Polizei: „Identitätsbetrugsopfer können sich zur Verringerung des Risikos weiterer Betrugsversuche auch bei der Schufa melden.“ Dazu gibt es den Link www.schufa.de/lp/eilmeldung-identitaetsmissbrauch/einmeldung-identitaetsmissbrauch.jsp. vol

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