Coronavirus
Über 1100 Infizierte in Baden-Württemberg

Coronavirus In Baden-Württemberg ist die Zahl der Personen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben, am Montag auf 1105 gestiegen. Die meisten Fälle wurden mit 123 im Kreis Esslingen registriert.

Kreis Esslingen. Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag vom Landesgesundheitsamt 128 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 1105 an. Von den 1105 Fällen waren 613 männlich. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Mit den 123 bestätigten Fällen hat der Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg zwar die meisten Infizierten, gemessen an der Einwohnerzahl haben andere Kreis aber mehr Betroffene. 
Nach den Schulen, Kitas und Grenzen sollen nun auch bundesweit Geschäfte und Spielplätze schließen. Restaurants müssen spätestens um 18 Uhr schließen. Es soll keine Übernachtungsangebote für Touristen mehr geben, auch Gottesdienste, Treffen in Vereinen und Busreisen werden verboten und Spielplätze geschlossen. Ausnahmen gelten etwa für Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken und Tankstellen.

Sparkasse schließt Teil ihrer Filialen

Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen schließt ab Dienstag mehr als die Hälfte ihrer Filialen. Bis zum Ende der Osterferien am 17. April werden 30 Geschäftsstellen geschlossen, sämtliche Geld- und Serviceautomaten bleiben aber in Betrieb. „Die Versorgung bleibt gesichert“, betont der Vorstandsvorsitzende der KSK, Burkhard Wittmacher. Man habe aber reagieren müssen, weil rund 300 Mitarbeiter derzeit ausfallen. „Wir sind betroffen von den Maßnahmen wie Schließungen von Kindertagesstätten und Schulen“, erklärt er. Zwar gebe es auch rund 50 Heimkehrer aus Risikoregionen wie Südtirol. Aber der größte Teil muss zu Hause bleiben, weil er sich um den Nachwuchs kümmert.

Es sind aber hauptächlich die kleineren Filialen, die geschlossen werden. So bleibt zum Beispiel das Kirchheimer Kundencenter an der Alleenstraße geöffnet. Man achte darauf, dass es in der Nähe eine Alternative gebe, erklärt Burkhard Wittmacher. Während in Notzingen geschlossen wird, bleibt Ötlingen als Ausweichmöglichkeit. Außerdem schließen die Geschäftsstellen in Jesingen, Unterensingen, im Rauner, Bissingen, Hochdorf und Owen. Als Ausweichfilialen bleiben Weilheim, Wendlingen, Nürtingen, Kirchheim-Zentrum, Dettingen, Weilheim, Reichenbach, Wernau und Oberlenningen geöffnet.   tb