Gemeinderatswahl 2019

UKW erhält die Mehrheit

Wahl Die Notzinger CDU und SPD verlieren je einen Platz an die UKW.

Notzingen. Die Mehrheit im Notzinger Gemeinderat hat sich verschoben: Die UKW gewinnt zulasten der CDU und der SPD zwei Sitze dazu und liegt damit nun bei sieben Ratsmitgliedern. Damit hat die Unabhängige Kommunale Wählervereinigung mit insgesamt 13 520 Stimmen am Ratstisch künftig zwei Plätze mehr als die CDU (11 128) und fünf mehr als die SPD (4 535).

Der Stimmenkönig stammt dennoch von der CDU: Rudolf Klitz wurde insgesamt 1 980 Mal gewählt. Mit ihm vertreten ab sofort erneut Alfred Bidlingmaier (1 252) und Petra Lippkau (1 099) sowie die neu gewählten Katja Bosler (871) und Martin Böbel (832) die Interessen der Christdemokraten. Im siebenköpfigen UKW-Gremium sitzen derweil die wiedergewählten Ratsmitglieder Hans Prell (1 920), Roland Böbel (1 766), Vera Morlok-Gommel (1 134), Manfred Blessing (1 125) und Irmtraut Schneider (841). Vervollständigt wird die Wählervereinigung von den „Neuen“ - Rebekka Rau (1 202) und Rudi Grininger (919). Die Sozialdemokraten hingegen werden nach dem Rückzug von „Urgestein“ Hans-Joachim Heberling von nun an nur noch im Doppelpack von den beiden „alten“ Gemeinderäten Helmut Langguth (1 230) und Ulrich Blattner (676) vertreten.

Waren bisher vier Frauen im Gemeinderat vertreten, werden es somit künftig fünf sein.

Bemerkenswert: Die Wahlbeteiligung in Notzingen lag bei eindrucksvollen 74,4 Prozent. max

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