Kirchheim

Wer verzichtet auf den Eierkauf?

Symbolbild

Kirchheim. Seit Ende Juli ist in Deutschland bekannt, dass das für Menschen und Tiere giftige Insektizid „Fipronil“ in Eiern gefunden wurde. Manche Supermärkte haben den Verkauf von Eiern vorerst komplett eingestellt, andere haben die betroffenen Eier aus dem Sortiment genommen. Doch wie reagieren die Kirchheimer auf den Skandal? Werden Eier und Produkte, in denen Eier enthalten sind, weiterhin gekauft? Der Teckbote hat sich in der Kirchheimer Innenstadt umgehört. Linda Kircheis

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Ruth Mößner meint, dass sie ihre Eier direkt beim Bauern kauft. „Das ist sicher, und die Eier sind dort astrein“, wie die Kirchheimerin sagt. „Sonst würde ich sie nicht essen.“ Eine schlechte Erfahrung hat sie einmal mit einem faulen Ei gemacht. Seitdem ist sie viel vorsichtiger beim Eierkauf. Foto: Jean-Luc Jacques
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Michaela Stäbler kauft ihre Eier auch nur direkt auf dem Bauernhof. „Dort kenne ich sogar die Namen der Hühner“, meint sie. Sie macht sich aber auch bei Eiprodukten nicht allzu große Sorgen. „Wir verzichten nicht bewusst auf etwas. Das ist doch alles nur Verrücktmacherei.“ Foto: Jean-Luc Jacques
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Sarah Kugler kann dem Eierskandal sogar etwas Positives abgewinnen: „Wir haben einen eigenen Hof und verkaufen Biolandprodukte. Uns wird gerade der Laden eingerannt, weil niemand Eier aus dem Supermarkt kaufen will.“ Sie und ihre Tochter Thea freuen sich über die neuen Kunden. Foto: Jean-Luc Jacques
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Sven Schünemann isst weiterhin gerne Eier. „Man weiß ja, welche Chargennummer die schlechten Eier haben. Und dann kann da nichts passieren.“ Mit Produkten, die Eier enthalten, macht er erst mal langsam: „Da warte ich jetzt einmal ab, bis man weiß, woher die Eier kommen.“ Foto: Jean-Luc Jacques
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Mario Adornetto isst bedenkenlos seine tägliche Ration an Eiern. „Ich kaufe meine Eier auf dem Markt. Das ist dann auch alles bio.“ Er denkt, dass der Konsument mehr zahlen müsste, dann würde so etwas nicht vorkommen. Er legt Wert auf gute Qualität und greift dafür lieber tiefer in die Tasche. Foto: Jean-Luc Jacques