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Verbraucherschützer warnen vor Bambusbechern

Die Stiftung Warentest hat im Labor zwölf Bambusbecher verschiedener Anbieter getestet. Gut weggekommen ist dabei lediglich einer. Sieben Becher bekamen ein „Mangelhaft“ wegen zu hoher Schadstoffmengen. Bei vier weiteren gab es Probleme mit der Kennzeichnung.

Problematisch ist den Verbraucherschützern zufolge, dass die Becher keineswegs nur Bambusfasern enthalten, sondern Melaminharz als Bindemittel.

Im Labor gaben die Gefäße teilweise hohe Mengen an Melamin und auch Formaldehyd an die eingefüllte Flüssigkeit ab. Das passiert aber nur dann, wenn sehr heiße, leicht saure Flüssigkeiten eingefüllt werden. Dazu - so die Verbraucherschützer - gehöre eben Kaffee.

Melamin und Formaldehyd gelten als gesundheitsschädliche Stoffe. Melamin steht unter Verdacht, für Erkrankungen der Blase und der Nieren verantwortlich zu sein. Formaldehyd kann Augen, Haut und Atemwege reizen und Allergien auslösen. Zudem beeinträchtigt es das Gedächtnis, den Schlaf und die Konzentrationsfähigkeit und gilt als krebserregend.bil

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