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Viele mögliche Standorte für Kitas - alle haben ihre Vor- und Nachteile

„Kein Standort springt sofort ins Auge, jeder hat seine Vor- und Nachteile“, fasste Kirchheims Oberbürgermeister Pascal Bader die Diskussion um den Bau neuer Kindertagesstätten zusammen. Deswegen prüfe die Verwaltung jetzt noch weitere Standorte -zusätzlich zu den beiden vorgeschlagenen am Langen Morgen und an der Tannenbergstraße: „Zu viel Zeit können wir uns dabei nicht lassen. Ab 2023 brauchen wir die zusätzlichen Plätze.“ Standorte in den Ortsteilen standen aktuell nicht zur Diskussion. Sie seien aber ebenso Bestandteil des Kindergartenentwicklungskonzepts wie die möglichen Flächen in der Kernstadt.

Alternativen zum Langen Morgen und zur Tannenbergstraße sehen Rat und Verwaltung in der Spitzwegstraße oder auch direkt an den Grundschulen, also an der Alleenschule oder an der Teck-Grundschule. Grundsätzlich sei bei der Planung neuer Wohngebiete auch gleich an die Kinderbetreuung zu denken, hieß es. So geschieht das derzeit auf dem Gelände beim Südbahnhof. Dort soll bis spätestens 2025 im alten Kutscherhaus eine Kita entstehen. Außerdem gibt es aktuell private Pläne, in den leer stehenden Gastronomieräumen neben der Stadthalle eine Einrichtung für vier Gruppen zu schaffen. vol


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