Infoartikel

Von „Vollbankkunden“ und „Schnäppchenjägern“

Hört man sich bei den lokalen Banken um, bestätigen alle, dass 70 bis 80 Prozent ihrer Girokontoinhaber sogenannte „Vollbankkunden“ sind. Das heißt, deren Einkünfte fließen weitestgehend auf dieses eine Konto, ebenso werden davon die Überweisungen und Abbuchungen getätigt, etwa für Baufinanzierungen, die private Altersvorsorge und vieles andere mehr. Meist nutzt dieser Kunde zudem die Palette der Finanzprodukte seiner Hausbank, wodurch er zum Ertrag des Instituts beiträgt.

Daneben kennt jeder Anbieter aber auch die Schnäppchenjäger, die gern günstige Lockangebote nutzen und auch schnell weiterziehen, sobald andernorts günstigere Konditionen winken. Diese Kunden erzeugen einen hohen Verwaltungsaufwand und meist nur Kosten. Und schließlich gibt es auch jene Kunden, wie im Handel auch, die komplett in die digitale Welt abwandern, wo Konten fast immer gebührenfrei sind, weil der Anbieter einfach keine Filialen hat und kaum Beratung bietet.lf


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