Kirchheim

Was sagen die Bürgermeister entlang der Teckbahn?

Michael Schlecht, Lenningen: Nachdem die Firma Scheufelen den bahnseitigen Güterverkehr nach Oberlenningen weiterhin benötigt, erwarten wir von der Bahn, dass dieser Anschluss aufrechterhalten bleibt. In der Sache sind Abgeordnete jetzt tätig geworden.

Michael Schlecht BM Lenningenauch am 24.5.2017 veröffentlichterneut 7.4.2018erneut 17.7.2018
Michael Schlecht BM Lenningenauch am 24.5.2017 veröffentlichterneut 7.4.2018erneut 17.7.2018

Rainer Haußmann, Dettingen: Soeben gab es beim „Teckbahngipfel“ gute Nachrichten zum Personenverkehr. Der Güterverkehr soll künftig zu anderen Randzeiten erfolgen und die Taktlücke mit Personenfahrten geschlossen werden. Wenig später erfahre ich, dass die Bahn unserem Unternehmen Schrott-Bosch gekündigt hat, das ist höchst fragwürdig. Die Gedankenlosigkeit mit der nebulösen Formulierung „aufgrund einer Insolvenz. . .“ mit der Folge der massiven Rufschädigung für Schrott-Bosch ist an Einfältigkeit nicht zu überbieten. Wer trägt dafür die Verantwortung und wer repariert nun diesen Schaden? Der Verband Region Stuttgart sagt lapidar, er sei nur für Personenbeförderung zuständig. Wenn die Politik aus nachvollziehbaren ökologischen und verkehrspolitischen Gründen den Güterverkehr auf die Schiene bringen will, braucht es eine Strategie. Dafür braucht es Zeit. Es ist ärgerlich, dass eine solche Entscheidung mit einer knappen Frist einfach verkündet wird und man vonseiten der Bahn nicht erst das Gespräch mit den Kunden, den Kommunen und der Politik sucht.

Verena Grötzinger, Owen: Derzeit gibt es kein Unternehmen in Owen, das die Güterverkehrsanbindung benötigt. Nichtsdestotrotz bedeutet eine Güterverkehrsanbindung einen Standortvorteil, den man nicht aufgeben darf. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf eine Entlastung der B 465 mit enormer Verkehrsdichte und extremem Schwerlastverkehrsanteil. Hier muss die Nutzung des Güterverkehrs ausgebaut werden.  pd