Kirchheim

Was tun, wenn das Rathaus brennt?

Übung Die Ötlinger Feuerwehr testet im Ortskern ihre Fähigkeiten. Das Spektakel zieht einige Schaulustige an.

Die Steckleiter ist nicht aus der Feuerwehrarbeit wegzudenken. Foto: pr
Die Steckleiter ist nicht aus der Feuerwehrarbeit wegzudenken. Foto: pr

Kirchheim. Bei der Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Ötlingen haben nicht nur die Einsatzkräfte etwas gelernt. Am Rande der Schauübung sammelten sich viele Zuschauer, die das Geschehen mit Interesse verfolgten. Um ihre Sicherheit müssen sie sich bei einer Hauptübung nicht sorgen. Weder für sie noch die Feuerwehrleute bestand Gefahr.

Vor der Übung wurde das Gebäude - in diesem Fall das Ötlinger Rathaus - vernebelt, damit ein realistischer Brandeindruck entsteht. Alle Ötlinger Feuerwehrfahrzeuge rückten an. Durch einen Kabelbrand waren einige Räumlichkeiten und das Treppenhaus stark verraucht, der Fluchtweg aus dem Gebäude war abgeschnitten. Atemschutzgeräteträger rüsteten sich schon auf der Fahrt aus und konnten umgehend ihre Befehle entgegennehmen. Erste Anlaufpunkte, um nach vermissten Personen zu suchen, war der Jugendraum im Erdgeschoss sowie ein Fenster im ersten Obergeschoss. Mithilfe einer Steckleiter gelangten die Feuerwehrleute nach oben und konnten mit der Rettung beginnen.

Parallel zur Rettungsaktion im Erd- und Obergeschoss wurde auf der Lindorfer Straße eine Wasserentnahmestelle aufgebaut. Diese stellte die Wasserversorgung zu den Fahrzeugen und Strahlrohren sicher. Am Ende hatte die Ötlinger Feuerwehr alle Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet. Das Feuer war gelöscht. Die geretteten Personen wurden vom DRK betreut, das die Feuerwehr bei ihrer Hauptübung unterstützte. pm

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