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Wenn es nicht genügend Bewerber auf der Liste gibt

Die Liste ist nicht voll: Das ist zunächst kein Problem. Es besteht dann nur die Gefahr, Stimmen zu verschenken. Viele Wähler geben nur einen einzigen Stimmzettel ab. Stehen auf diesem Zettel keine zusätzlichen Vermerke, erhält jeder der Kandidaten auf der Liste genau eine Stimme. Bei 32 Namen gibt es also die volle Stimmzahl von 32. Stehen nur 16 Namen auf der Liste, gibt es in diesem Fall auch nur 16 Stimmen. Die Hälfte ist also verschenkt.

Zahlen eintragen: Die Wähler müssten bei einer verkleinerten Liste - wenn sie nichts verschenken wollen - zum Stift greifen und hinter den jeweiligen Namen eine „2“ oder eine „3“ schreiben, weil man jedem einzelnen Bewerber bis zu drei Stimmen geben kann. Zusätzlich kommt es noch aufs Kopfrechnen an: Kämen unterm Strich mehr als 32 Stimmen zusammen, wäre der gesamte Stimmzettel ungültig.

Für Stammwähler: Das ist einer der Gründe, warum die Parteien versuchen, ihre Listen komplett zu füllen. Stammwählern, die sich nur von einer bestimmten Gruppierung im Gemeinderat vertreten lassen wollen, haben es dann möglichst einfach.

Einzelne Namen von Bewerbern für den Kirchheimer Gemeinderat lassen sich jetzt noch nicht angeben. Wenn auch die Listen mitunter schon voll sind, handelt es sich noch nicht um die offiziellen Listen, die später auf dem Stimmzettel erscheinen. In den nächsten Tagen und Wochen finden die Nominierungsversammlungen statt. Erst danach geben Parteien und Gruppierungen die Namen aller ihrer Kandidaten bekannt.vol

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