Infoartikel

Wie sich die Corona-Pandemie auf den Alltag im Ferienwaldheim auswirkt

160 Kinder betreut das Ferienwaldheim insgesamt, verteilt auf zwei Wochen und sieben Standorte.

Zentral ist nur die Küche, in der Mensa am LUG. Ein junges, engagiertes Team kocht für alle Teilnehmer und Mitarbeiter. Direkten Kontakt gibt es nicht. Sonst wäre auch das Küchenteam nach einer Woche auszuwechseln. Dass in der Mensa überhaupt gekocht werden kann, steht erst seit gut zwei Wochen fest.

Zwei Springer fahren Essen und Material hin und her. Sie übergeben alles kontaktlos. Sonst bestünde die Gefahr, dass diese beiden Infektionen übertragen könnten. Als einen wesentlichen Teil ihrer täglichen Arbeit nennen die Springer das Desinfizieren.

Leichtes Halskratzen genügt schon als Alarm­signal. Bei einem Fall in der ersten Woche konnte aber generelle Entwarnung gegeben werden, was Corona betrifft: Das Halskratzen entpuppte sich als „normale“ Angina.

Verletzungen waren in der ersten Woche so gut wie keine zu verzeichnen. Das könnte daran liegen, dass in kleineren Gruppen, zumal in Corona-Zeiten, weniger ausgelassen getobt wird und dass deswegen auch weniger Gefahr besteht, Füße zu verstauchen.

Kinder der Lebenshilfe gehören seit jeher zu den Teilnehmern des Ferienwaldheims. Dieses Jahr sind es aber nur zwei - corona-bedingt: Etliche Kinder gehören zur Risikogruppe. vol

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