Kirchheim

Wie Wein Demenz verhindert

Vortrag Andreas Kenner spricht bei einer Weinprobe in Jesingen über mögliche positive Folgen des täglichen Vierteles.

Kirchheim. Am Freitag, 13. Juli, spricht der Kirchheimer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Kenner vor dem Jesinger Rathaus über die Frage: „Wie gut helfen Wein, Weib und Gesang gegen den alltäglichen Wahnsinn?“ Unterstützt wird er bei seinem Plädoyer für den Württemberger Wein durch die Fellbacherin Anja Off - ihres Zeichens württembergische Weinprinzessin. Die gemeinsame Weinprobe, die außer launig auch kostenpflichtig ist, beginnt um 19 Uhr. Die Idee, dass Andreas Kenner in einem Vortrag belegt, dass ein Viertele Rotwein am Tag nicht nur vor einem Herzinfarkt schützt, sondern auch einer Demenz vorbeugen kann, entstand vor vielen Jahren bei der ersten Esslinger Demenzkampagne. Inzwischen ist er damit in halb Württemberg aufgetreten.

Liegt es wirklich am Wein? Oder besteht die Wirkung darin, dass Wein meistens in netter Gesellschaft getrunken wird, und dass deswegen gerade die Gesellschaft das Gehirn anregt? In einer Stadt wie Kirchheim mit ihren schönen Wirtschaften, Lokalen, Kneipen und dem Weindorf sollte es dann eigentlich weniger Demenz-Patienten geben als anderswo. Ob das stimmt, können die Gäste in Jesingen vor Ort erfahren.

Andreas Kenner hat sein Programm zum Thema „Kenner trinken Württemberger“ ständig aktualisiert und baut laufend neue Tatsachen aus Politik, Gesellschaft, Sport und Kultur ein, wobei ihn das „echte Leben“ zuverlässig mit neuem Material versorgt. Als Stadtrat, Mitglied des Landtags, langjähriger Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Diensts für alte Menschen, Leiter der Demenzsprechstunde in Esslingen und Mitglied der Kirchheimer Stadtgesellschaft gehen ihm die Themen nicht aus. pm

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