Infoartikel

Wilde Begegnungen

Für Keiler gibt es während der Rauschzeit kein Halten mehr.
Für Keiler gibt es während der Rauschzeit kein Halten mehr.

Hin und wieder treffen Waldbesucher auf die geheimnisvollen Waldbewohner, doch „eigentlich sollte man sich über die seltene Begegnung einfach nur freuen“, sagt Alwin Schnabel. Dennoch rät er, Hunde anzuleinen und langsam den Rücktritt anzutreten, denn Wildschweine sind schnell, wendig und wehrhaft. „Keiler können mit ihren scharfen Eckzähnen, dem Gewaff, nach Menschen schlagen, Bachen beißen eher“, warnt der Jäger und beruhigt, dass sie meist nur zum Schein angreifen. Trifft man auf ein Schwein, dem es augenscheinlich nicht gut geht oder auf einen Kadaver, sollte man das unbedingt dem Jagdpächter oder der Polizei melden.

Für Autofahrer gilt gerade in der Rauschzeit, immer bremsbereit zu sein, um Wildunfälle zu vermeiden. Bei Sichtkontakt sollte zudem das Fernlicht ausgeschaltet und gehupt werden. Ist ein Zusammenstoß nicht mehr vermeidbar, sollte man als Fahrer in keinem Falle ausweichen, da die Gefahr, bei so einem Manöver in den Gegenverkehr zu geraten oder an einem Baum zu landen, in der Regel höher ist als der Zusammenstoß mit dem Wild. Deshalb in so einem Fall: Stark abbremsen und das Lenkrad dabei gut festhalten.kd


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