Infoartikel

Wo die edlen Hölzer versteigert werden

Das gefragte Holz wird nur einmal im Jahr bei einer Versteigerung - in Fachkreisen Submission genannt - angeboten und verkauft. Dabei wird ein stilles Gebot schriftlich abgegeben und derjenige, der für einen Stamm am meis­ten bietet, bekommt den Zuschlag.

32 Bieter, davon zwei aus Österreich und vier aus Frankreich, haben bei der Submission beim Bundeswehrdepot in Unterberken im Landkreis Göppingen teilgenommen.

Jeder Landkreis entscheidet selbst, ob er eine Versteigerung anbietet. Das Forstamt unterstütz und leitet den Verkauf. Im Landkreis Esslingen ist Thomas Fink für den Verkauf der Hölzer zuständig.

Circa ein Prozent der Holzmasse aus dem Landkreis Esslingen aus kommunalen und privaten Wäldern wird bei der Submission verkauft. Die anderen werden über das Jahr von der Holzverkaufstelle vertrieben.

90 Prozent der angebotenen Hölzer sind Eichen. Jedoch kann jedes Holz bei der Versteigerung vorgestellt werden. Von der Birke bis zu Stämmen mit besonderen Auswüchsen oder Maserung - für jeden Interessenten ist etwas dabei.

Die Braut wird der Stamm genannt, für den am meisten gezahlt wird. Das ist dieses Jahr eine Eiche aus dem Stadtwald Kirchheim. Der Stamm erlöste pro Festmeter 2640 Euro.leba

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