Infoartikel

Zahlen und Fakten rund um das Biosphärenreservat

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat eine Gesamtfläche von 85 000 Hektar. Beteiligt sind daran 29 Kommunen aus den drei Landkreisen Esslingen, Reutlingen und Alb-Donau. 2009 wurde das Gebiet als Biosphärenreservat der Unesco anerkannt.

Herzstück ist der ehemalige Truppenübungsplatz, der sich über 6 700 Hektar erstreckt. Durch die militärische Nutzung und weil er stets durch Schafe beweidet wurde, erhielt sich ein unzerschnittenes, einzigartiges Landschaftsbild.

Gruorn wurde 1939 zur Erweiterung des Truppenübungsplatzes geräumt. Für 169 Familien bedeutete das den Verlust ihrer Heimat.

Die drei stählernen Aussichtstürme Heroldstatt, Waldgreut und Hursch sind 20 bis 42 Meter hoch. Am imposantesten ist der Turm Hursch bei Zainingen. Zur Aussichtsplattform führen 240 Stufen.

Weil die Gemeinde Römerstein aus der Finanzierung ausgestiegen ist, und der Landkreis Reutlingen die Kosten nicht übernimmt, fährt der Rad- und Wanderbus seit diesem Jahr nicht mehr nach Zainingen, sondern samstags nur von Oberlenningen nach Schopfloch, an Sonn- und Feiertagen steuert er Westerheim und Laichingen an. Wer die etwas kompliziertere Anfahrt über die Alb oder den Aufstieg per Muskelkraft scheut, sollte deshalb zur Durchquerung des ehemaligen Truppenübungsplatzes die Räder bis zur Feldstetter Schranke aufs Auto packen. Einen Zugang gibt es auch über Zainingen. Doch ist dort anfangs eine steile Rampe zu meistern.

Die Öffnungszeiten des Biosphärenzentrums, der Einkehrmöglichkeiten und der Aussichtstürme sollten vor der Tour im Internet nachgelesen werden, um an Ruhetagen nicht vor verschlossenen Türen zu stehen.ank

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