Infoartikel

Zusätzliche Förderangebote sollen Schülern beim Aufholen helfen

Den Nachholbedarf auszugleichen, der durch die Pandemie entstanden ist, gehört zu den wichtigen Anliegen des Staatlichen Schulamts Nürtingen im kommenden Schuljahr. „Es wird für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler zusätzliche Förderung, beispielsweise in den Bereichen Lesen, Rechnen und Schreiben geben“, kündigt die Leitende Direktorin des Staatlichen Schulamts Nürtingen, Dr. Corina Schimitzek, an. Die Förderung erfolgt im regulären Unterricht ebenso wie in separaten Stunden. Lernstandsdiagnosen sollen Erkenntnisse dazu liefern, welche Inhalte nicht ausreichend unterrichtet werden konnten. Ein erstes Angebot waren die Lernbrücken in den Sommerferien gewesen. Über 2000 Schüler haben an 83 Standorten im Schulamtsbezirk Nürtingen daran teilgenommen.

Auf der Digitalisierung wird laut Schulamt ein wichtiges Augenmerk liegen. „Die vergangenen Monate haben uns deutlich gezeigt, wie wichtig der weitere Ausbau der digitalen Infrastruktur für das Gelingen von Unterricht ist“, betont Dr. Corina Schimitzek. Das Kultusministerium unterstütze Schulen und Lehrer mit datenschutzkonformen Videokonferenzsystemen und Lernmanagementsystemen.

Der Lehrermangel bleibt unterdessen ein großes Thema. „Trotz der Neueinstellung von 190 Lehrkräften ist und wird die Unterrichtsversorgung auch im Laufe des Schuljahres angespannt bleiben“, sagt Corina Schimitzek. „Für Ausfälle von Lehrkräften - etwa wegen Krankheit oder unfallbedingt - stehen uns nur wenige Vertretungs-lehrkräfte zur Verfügung.“

Rund sechs Prozent der Lehrer können etwa aufgrund von Risikofaktoren nicht für den Präsenzunterricht eingesetzt werden. Sie unterstützen die Schulen beispielsweise durch Fernlernangebote.pm

Anzeige