Die Teckwerke Bürgerenergiegenossenschaft hat die Stadt Kirchheim wiederholt öffentlich für das Verfahren zur Gründung einer Netzgesellschaft kritisiert. Ein Grund ist, dass die Teckwerke Bürgerbeteiligung am Stromnetz fordern. Das ist im Gemeinderatsbeschluss für die Gründung einer Netzeigentumsgesellschaft jedoch nicht vorgesehen. Außerdem hat die Bürgerenergiegenossenschaft der Stadt mangelnde Transparenz vorgeworfen, weil der Entscheidungsprozess hin zur Gründung einer „Energie Kirchheim“ hinter verschlossenen Türen abgelaufen ist. Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker habe zwei große Gemeinderatsfraktionen gebeten, während des laufenden Verfahrens nicht mit den Teckwerken zu sprechen, so die Vorstandsmitglieder der Teckwerke Felix Denzinger und Ulrich Mach. Matt-Heidecker hatte diese Entscheidung mit dem Kartellrecht begründet. „In so einem Verfahren darf ich keinem Bewerber einen Wissensvorteil verschaffen“, hatte sie im Gespräch mit dem Teckboten gesagt. Wenn in dem Verfahren ein noch so kleiner Fehler passiere, könne der unterlegene Bieter klagen, und es müsse von Neuem ausgeschrieben werden. Das bringe erhebliche Mehrkosten mit sich.adö
Teckwerke üben Kritik am Verfahren
