Bissingen. Die Seegemeinde schnitt gut ab bei der Befragung der zufällig ausgewählten Bürger ab 16 durch Svenja Reim. Die Umfrage im Auftrag der Bissinger Verwaltung war Inhalt ihrer Bachelorarbeit. Von insgesamt 600 Fragebögen erhielt die Studentin der Verwaltungs-Hochschule Ludwigsburg 313 zurück, das sind rund 52 Prozent – „ein toller Rücklauf“, freute sich Bissingens Bürgermeister Marcel Musolf und stellte fest, die „Mid-Ager“ seien am auskunftsfreudigsten gewesen.
Waren die befragten Bürger mit dem Internetauftritt und dem neuen Design des Mitteilungsblattes, der wichtigsten Informationsquelle am Ort, sowie mit der Dienstleistung im Rathaus zufrieden, so sahen sie doch ein Defizit bei der Kommunikation der neuen erweiterten Öffnungszeiten des Bürgerbüros. Die Öffnungszeiten waren im Mitteilungsblatt, dem Internet, dem Behördenwegweiser und auf den Briefbögen der Gemeinde unterschiedlich dargestellt worden. Außerdem kannten nur 41 Prozent der Befragten die neuen Öffnungszeiten.
Handlungsbedarf sahen mehrere Bissinger bei der Ausgabe der Gelben Säcke im Bürgerbüro. Die Wartezeiten seien zu lang und die Anzahl der ausgegebenen Säcke zu gering. Einigen gingen die Hundehäufchen auf den Gehwegen und in den Vorgärten auf den Geist und wieder andere forderten mehr Kontrolle des Straßenverkehrs. Es werde zu schnell gefahren und falsch geparkt.
„Einiges haben wir bereits bereinigt, doch es gibt auch Punkte, an denen wir noch arbeiten müssen“, sagte Bürgermeister Musolf Besserung zu, etwa beim Beschwerdemanagement.
