RKV Kirchheim sucht Radsport-Leiter
Trainingsgelände 
bleibt Sorgenfall

Das Thema Radsport stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung des RKV Kirchheim. Durch den Austritt des Abteilungsleiters habe sich der Verein personell nicht mehr in der Lage gesehen, das Kirchheimer Radrennen in gewohnter Form durchzuführen, sagte der Vorsitzende Helmut Witsch in seinem Jahresbericht. Auch die ungeklärte Zukunft des Trainingsgeländes für die Monkeycrosser beschäftigt den Verein weiter.

Kirchheim. Gespräche aller Beteilig­ter am Kirchheimer Radrennen mit Bürgermeister Riemer änderten die Sachlage nicht, zumal der Sponsor sein Engagement an die Person des Abteilungsleiters knüpfte. Sie machen dem RKV jedoch Mut, nach dem Neuaufbau einer Radsportabteilung unter anderer Leitung wieder mit Rennen aktiv zu werden. Bislang verlief die Suche nach einem neuen Abteilungsleiter allerdings erfolglos.

Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung bildete die Renovierung der Pächterwohnung im Waldheim. Diese Arbeiten gestalteten sich weit umfangreicher als es zu Beginn erwartet werden konnte. Die Kosten übersteigen den anfangs kalkulierten Betrag. Deshalb mussten die Arbeiten der Finanzlage entsprechend über einen längeren Zeitraum gestreckt werden.

Auch die Motorsport-Strecke im Gelände Rabailen war Diskussionspunkt bei der Versammlung. Im Zusammenhang mit dem Bau der geplanten Schnellbahntrasse nahm die Stadt in diesem Gebiet eine planerische Änderung vor, die dem Verein die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Monkeycross-Strecke durch das Landratsamt entzog. Eine neuer Standort ist nach Gesprächen mit Kirchheims OB Angelika Matt-Heidecker bisher nicht gefunden. Bisher gilt die Zusage, dass der neue Bebauungsplan nicht so schnell umgesetzt würde und somit die Strecke auch weiterhin genutzt werden kann.

Ein schwacher Rückgang der Mitglieder, wetterbedingt geringere Einnahmen beim Minigolf und die höheren Ausgaben für die Wohnungsrenovierung führten im abgelaufenen Vereinsjahr zu einem Verlust. Dieser sei jedoch zu verschmerzen, da die Darlehenstilgung erfreuliche Fortschritte zeige, wie Kassier Ulli Rommel erklärte. Geringfügig höhere Mitgliedsbeiträge und ein deutlich geringerer Ausgabenplan stimmten optimistisch.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurde Helmut Witsch, als einziger Kandidat, für den Vorsitz einstimmig wiedergewählt. Das weitere Wahlergebnis: Mathilde Maier (Zweite Vorsitzende), Ulli Rommel (Kassier), Ernst Helmut Walther (Schriftführer). Die Ressort- und Abteilungsleiter: Fritz Gölz (Motorsport), Uwe Schlotz (Bewirtschaftung), Kirsten Rommel (Turnen), Bernhard Schumann (Waldheim), Peter Ruoff (Minigolf)Mathilde Maier (Stadtverband für Leibesübungen).

Für langjährige Mitgliedschaft im RKV wurden neben Helmut Witsch folgende Mitglieder geehrt: Lore Dick, Waltraud Walther, Ernst Helmut Walther (alle drei seit 25 Jahren im Verein).wa