Der Austausch mit anderen Betroffenen kann Mut machen
Trauergruppe als Unterstützung

lps/Jk. Egal ob es der Tod eines Familienmitglieds oder eines guten Freundes ist, und unabhängig davon, ob es sich hierbei um einen plötzlichen Unglücksfall oder das erlösende Ende einer langen Krankheit handelt: die Zurückbleibenden trauern, können diese Gefühle aber oft schwer in Worte fassen und fühlen sich dann von ihrer Umwelt missverstanden. Diese Art der Verunsicherung führt dann oft zu einem Rückzug aus dem sozialen Leben, was es noch schwieriger macht, mit der Situation zurechtzukommen. Hilfe und Unterstützung finden Betroffene in sogenannten Trauergruppen. Hierbei handelt es sich in der Regel um angeleitete Treffen für Trauernde, die meist auf einen bestimmten Zeitraum beschränkt sind. Bei den Treffen werden dann unterschiedlichste Fragen und Themen diskutiert, etwa, wie viel Trauer man im Alltag zeigen darf oder soll, was in dieser schwierigen Zeit Trost spenden kann und ob es normal ist, Wut auf den Verstorbenen zu verspüren. Meist ist es für trauernde Menschen schon eine große Hilfe zu wissen, dass sie mit ihren Problemen und Gefühlen nicht allein sind. In vielen deutschen Städten gibt es mittlerweile auch Netzwerke, die sich auf besondere Zielgruppen spezialisiert haben, etwa Eltern, deren Kinder verstorben sind, oder Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben. Nähere Informationen erhält man unter anderem bei örtlichen Niederlassungen der Wohlfahrtsverbände und Krankenkassen.