Viele Bürgermeister in den Städten und Gemeinden des Landkreises sind der Energiewende gegenüber aufgeschlossen. Ob es sich um Bürgermeister wie Nicolas Fink in Aichwald oder Martin König in Baltmannsweiler handelt – überall bekennen sie sich zur Verantwortung, die Energiewende nach Kräften zu fördern. Diesem Ziel weiß sich in Owen auch Verena Grötzinger verpflichtet. Die Bürgermeisterin will das Thema mit ihren Kollegen in Lenningen und Erkenbrechtsweiler aktiv angehen. Obwohl es sich noch um sehr unkonkrete Vorstellungen handelt, wagt sie einen Blick in die Zukunft. „Ich gehe davon aus, dass es auf der Alb solche Anlagen geben wird.“ Ähnlich wie, König und Fink verspricht sie den Bürgern aber eine intensive Diskussion, bei der es nicht nur um einen Mindestabstand von 750 Metern zu Wohnhäusern und Rücksichten auf den Naturschutz geht. „Ich weiß, dass es Vorbehalte gibt“, sagt sie. Vorbehalte, die auch ihr nicht ganz fremd sind. Für sie lautet die Frage folglich nicht, ob Windräder gebaut werden. Vielmehr geht es um konkrete Standorte.ez
Viele Bürgermeister wollen Beitrag zur Energiewende leisten
