Zweirad-Frühling
Vier Fernradwege der Schwäbischen Alb erneut ausgezeichnet

Mit vier Sternen des ADFC

Der Hohenzollern Radweg führt an spektakulären Schlössern, Residenzen und Burgen auf der Schwäbischen Alb vorbei bis hinunter zu
Der Hohenzollern Radweg führt an spektakulären Schlössern, Residenzen und Burgen auf der Schwäbischen Alb vorbei bis hinunter zum Ufer des Bodensees. Foto: Jörg Bächle

pm. Auf der Tourismusmesse CMT 2026 in Stuttgart wurden der Hohenzollern Radweg, der Schwäbische Alb Radweg, der Württemberger Tälerradweg und die Berg-Bier Tour als ADFC-Qualitätsradrouten mit vier von fünf Sternen rezertifiziert. Die Urkundenübergabe fand während der Sondermesse Fahrrad- und Wanderreisen im Januar statt und wurde von zahlreichen Landräten und Bürgermeistern begleitet.

Alle vier ausgezeichneten Fernradwege stehen für hochwertigen Radtourismus auf der Schwäbischen Alb:

Schwäbische Alb Radweg

Mehrere Millionen Jahre reisen Radfahrer auf dem Schwäbische Alb Radweg in die Vergangenheit der Region. Passend zu dieser Zeitreise führt die Figur des Löwenmenschens durch die Region: gefunden in einer Höhle der Schwäbischen Alb, eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit, UNESCO Welterbe und touristisches Symbol der Region. Unterwegs begegnet man im UNESCO-Geopark Ries und im UNESCO-Geopark Schwäbische Alb Meteoritenkratern und erloschenen Vulkanen, findet Fossilien, wandelt durch Schlösser aus Adelsdynastien oder verkostet Jahrhunderte alte, schwäbische Obstsorten als edle Weine. Der Schwäbische Alb Radweg mit 417 Kilometern Länge und acht Etappen ist geologischer, architektonischer und kulinarischer Genuss – von der „blauen Mauer“ des Albtraufs bis zu den mediterran anmutenden Ebenen rund um den Bodensee.

Hohenzollern Radweg

Der Hohenzollern Radweg führt an spektakulären Schlössern, Residenzen und Burgen auf der Schwäbischen Alb vorbei bis hinunter zum Ufer des Bodensees. Mit 272 Kilometern und knapp 2.150 Höhenmetern gehört der Fernradweg zwischen Weinstadt im Remstal und Konstanz zu den welligeren Fernradwegen in Deutschland. Zum Glück, denn dies garantiert spektakuläre Aussichten auf die Schwäbische Alb zu Beginn sowie auf die schnee- bedeckten Alpen gegen Ende des Weges. Auf den Spuren des Adels zwischen Tälern und Klippen Ansprüche hatten auch die Fürsten, Grafen, Könige und Kaiser, die das Ländle und ganz Europa über Jahrhunderte mit ihren Prachtbauten und ihrem Einfluss geprägt haben. Der Hohenzollern Radweg zeigt auf eindrückliche Weise, dass das Folgen der Spuren des Adels viel mehr sein kann als das Lesen von Klatschgeschichten in Illustrierten. 

Württemberger Tälerradweg

Entlang von Fluss- und Trockentälern entdecken Radfans charmante Städte und die abwechslungsreiche Natur Württembergs. Wie blaue Bänder schlängeln sich breite Flüsse und idyllische Bäche durch die einzigartige Landschaft der Schwäbischen Alb mit ihren steilen Felswänden, sanften Hügeln und spektakulären Weitblicken. Auf dem 273 Kilometer langen Radweg passieren Radfahrer in sechs Etappen zwölf Täler.  Der Württemberger Tälerradweg entstand aus einer Zusammenlegung des Alb-Neckar und Hohenlohe-Ostalb Radwegs. 

Berg Bier-Tour

Die Berg-Bier-Tour ist eine zweitägige Genießerroute durch die schönsten Täler und mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten, um schwäbische Braukunst und Kulinarik zu genießen. Weitere Infos unter https://bergbiertour.de/.

Regelmäßige Qualitätskontrollen

Alle ADFC-Qualitätsradrouten werden nach strengen Kriterien bewertet, darunter eine durchgängige Beschilderung, überwiegend verkehrsarme Wege, gepflegte Infrastruktur und regelmäßige Qualitätskontrollen. Die erneute Auszeichnung bestätigt die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung der Wege durch Landkreise und Kommunen.

Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Radtouren der Schwäbischen Alb sind unter www.albradeln.de zu finden.