Esslingen. „Wenn Bildung neue Wege geht, kommt sie noch besser an“. Mit diesen Worten eröffnete Heinz Eininger, Landrat und Vorsitzender der Bildungsstiftung der Kreissparkasse für den Landkreis Esslingen, im Kronensaal die Abschlussveranstaltung des Bildungswettbewerbs 2010. Unter den Gästen waren neben vielen Lehrern, Schülern und Erziehern zahlreiche Bürger- und Oberbürgermeister sowie Landtagsvizepräsidentin Christa Vossschulte. Musikalisch untermalt wurde die Feier vom Blechbläserquintett des Kreisjugendblasorchesters.
„Wir freuen uns, dass der Wettbewerb so regen Zulauf findet“, sagte Heinz Eininger und verwies auf 68 Bewerbungen, die 2010 eingegangen sind – Tendenz steigend. Die Bildungsstiftung der Kreissparkasse für den Landkreis Esslingen, die den Wettbewerb bereits zum dritten Mal ausgelobt hat, hat dafür 75 000 Euro an Preisgeldern zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde der Wettbewerb von zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft, die während der Veranstaltung auf einer Leinwand eingeblendet wurden. Bildung sei nicht allein Aufgabe des Staates, sondern brauche Partner, so Eininger. „Die Kreissparkasse versteht sich als ein solcher Partner, der das Bildungswesen im Landkreis voranbringen möchte und Startchancen für innovative Ideen gibt“, sagte der Landrat. Heinz Eininger und Franz Scholz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, betonten, dass es auch in diesem Jahr wieder einen Bildungswettbewerb der Stiftung geben wird.
Helga Willers, Jurymitglied und ehemals leitende Schulamtsdirektorin, moderierte die Preisverleihung. „Die wieder gestiegene Zahl der Bewerber zeigt das positive Echo dieses Preises“, sagte sie. Besonders freute sie sich darüber, dass alle Altersstufen von den Kindern bis zum Erwachsenenalter vertreten waren. „Innovation und Kreativität sind keine Fremdworte für die Bildungseinrichtungen im Landkreis“, so ihr Fazit.
Insgesamt 28 Schulen, Hochschulen und sonstige Bildungseinrichtungen wurden von Heinz Eininger und Franz Scholz in drei Kategorien ausgezeichnet: „Besonders preiswürdig“, „Preiswürdig“ und „Anerkennung“. Die Preisträger der ersten Kategorie erhielten 10 000 beziehungsweise 6 000 Euro, die der zweiten 3 000 und die der dritten jeweils 1 000 Euro. Für „besonders preiswürdig“ befand die Jury unter anderem das Projekt „Campus Nellingen“ der Stadt Ostfildern. Hinter Campus steht die Erarbeitung und Entwicklung eines schulartübergreifenden, in das Gemeinwesen hinein vernetzten pädagogischen Konzepts im Rahmen der offenen Ganztagsschule.
