Kirchheim. Bis Sommer 2014 soll der zweite Teilsozialplan „Familien in Kirchheim unter Teck“ vorliegen. „Wesentliches Qualitätsmerkmal unserer Sozialplanungen ist die breite Beteiligung von Betroffenen – hier also von Familien –, von Fachleuten und weiteren Interessierten aus der Bürgerschaft“, betont Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker. Sie ist davon überzeugt, dass die Stadt nicht zuletzt durch das Zusammenspiel von guten Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen sowie die vielfältige soziale Landschaft bereits jetzt das Prädikat „familienfreundlich“ beanspruchen kann. Der Familienbericht soll jedoch auch zeigen, an welchen Stellen noch Verbesserungen notwendig sind.
Gestartet wird mit einer offenen schriftlichen Befragung der Kirchheimer Familien. Fragebögen werden in verschiedensten Einrichtungen in der Stadt bis Ende des Jahres ausgelegt. Der Fragebogen wird auch online auf der städtischen Homepage der Stadt verfügbar sein. In den Fragebögen können Aspekte einer familienfreundlichen Stadt genannt, das bisherige Angebot bewertet und Bedürfnisse der Familien formuliert werden.
Im Rahmen einer Ideenwerkstatt „Zukunft denken – Zukunft gestalten“, die am Freitag, 15. November, um 16 Uhr in der Alleenschule beginnt, diskutieren Interessierte und Fachleute über Stärken und Schwächen in den Bereichen „Förderung und Unterstützung von Familien“, „Betreuung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, „Angebote und Treffpunkte in Wohnungsnähe“, „Informationsangebote und Vernetzung“ sowie über „Wohnraum und Stadtgestaltung“, „Inklusion von Menschen mit Behinderung“ sowie „Kultur und Freizeitangebote für Familien“.
Anmeldungen nimmt das Haus der Sozialen Dienste, Telefon 0 70 21/5 02-3 42, entgegen. Für Kinderbetreuung während dieser Veranstaltung kann bei rechtzeitiger Anmeldung gesorgt werden. pm