Renovieren und modernisieren
Wie gelingt das Tapezieren mit Raufaser?

Tapete anbringen leicht gemacht

Für ein optimales Arbeitsergebnis wird eine Malerbürste, oder aus Quast genannt, benötigt. Foto: Symbolbild
Für ein optimales Arbeitsergebnis wird eine Malerbürste, oder aus Quast genannt, benötigt. Foto: Symbolbild

lps/Str. Raufaser-Tapete ist pflegeleicht und nicht schwer zu befestigen. Bevor es richtig losgehen kann, muss der Materialbedarf großzügig berechnet werden. Der Raum wird in Höhe und Breite abgemessen. Dementsprechend kann zuzüglich des Verschnitts die Menge der Tapete berechnet werden.

Die wohl lästigste Aufgabe vor dem Tapezieren ist das Ablösen der alten Tapete. Dafür muss ausreichend Zeit eingeplant werden. Wenn der Untergrund der Wand keine großen Mängel aufweist, kann es direkt losgehen. Sind allerdings Unebenheiten oder gravierende Stellen sichtbar, sollten diese zuvor ausgebessert werden. Das geht zum einen mit einer Grundierung oder zum anderen, indem die Wand verputzt bzw. die einzelnen Stellen verspachtelt werden. Neben der Vorbereitung des Kleisters und den Zuschnitten für die jeweiligen Bahnen können die notwendigen Materialien bereitgelegt werden. Dazu gehören der Tapeziertisch, die Malerbürste und eine Wasserwaage. Am besten wird zu zweit gearbeitet, sodass jemand einen Blick auf einen festen Stand der Leiter hat. Die Tapete wird dann von oben beginnend nach unten geklebt. Überschüssige Kleisterflüssigkeit kann problemlos mit einem Tuch beseitigt werden. Eine möglichst präzise Arbeit mit der Malerbürste verhindert etwaige Luftblasen. Überstehende Reste an beispielsweise Steckdosen und Fenstern können mit einem Cuttermesser entfernt werden.