Lenninger Schüler erlebten einen tollen Tag in Künzelsau
Zu Gast bei der Weltfirma Würth in Künzelsau

Die Schülerfirma „ Helfende Hände“ der Werkrealschule in Lenningen besuchte die Firma Würth. Im Rahmen des Förderkreises der Würth-Bildungsstiftung waren die Schüler eingeladen, einen ganzen Tag in der Künzelsauer Firma zu verbringen. Antje Bertelmann hat mit ihrem Team ein tolles Programm vorbereitet und den Schülern einen unvergesslichen Tag beschert.

Lenningen. Früh um 7 Uhr starteten die Schüler vom Bahnhof Oberlenningen mit dem Bus in Richtung Hohenlohe. Begleitet von Rainer Wolf von der Firma Scheufele und dem Elternvertreter Hartmut Jaißle erreichten sie nach rund zwei Stunden Fahrt ihr Ziel. Vor dem beeindruckenden Würth-Firmenhauptgebäude mit moderner Architektur wurden sie von Antje Bertelmann bereits erwartet und noch im Bus begrüßt. Vor dem Eingang zum Würth-Kunstmuseum haben sich alle zum Gruppenfoto versammelt. Danach wurde bei einem zweiten Frühstück der Tagesablauf besprochen.

In einem „Kinosaal“ wurden die Jugendlichen in den Tag eingeführt und bekamen, unterstützt durch einem Film, Informationen zur Entwicklung der global agierenden Firma. Danach ging es in die Praxis über. Zuerst bekamen die Lenninger eine Betriebsführung durch die Hallen der verschiedenen Logistikzentren. Beeindruckend waren die teils vollautomatischen Hochregallager. Neu für die Schüler war auch, dass die Firma Würth ihr Kerngeschäft mit dem Handel von vielseitigen Artikeln und nicht mit der Produktion macht.

Nach einem Mittagessen in der Betriebskantine, wo vier Menüs zur Auswahl standen – wie die Schüler mit Freude registrierten –, wurde ihnen in Kleingruppen von Auszubildenden der Firma Würth drei Präsentationen vorgeführt. Ein Team stellte die Produktvielfalt der Firma Würth vor, zwei andere Auszubildende führten durch ein Bewerbertraining und machten deutlich, was für eine Bewerbung wichtig ist. Zwei weitere stellten die Berufe vor, die man bei der Firma Würth erlernen kann. Danach ging es ins firmeneigene Fitnessstudio, wo die Lenninger mit einer Physiotherapeutin eine kurze Fitnesseinheit – „Fit mit Würth“ – absolvierten.

Das Aktivprogramm des Tages endete mit einer Führung durch das Würth-Kunstmuseum, das sich im Hauptgebäude befindet. Zu sehen gab es Bilder und Werke von österreichischen Künstlern.

Auf der Fahrt nach Hause gab es dann die abschließende Reflexionsrunde.