Doro Brandstetter, Lehrkraft und Leiterin der sieben Zirkusgruppen an der Jugendkunstschule (JuKS) Nürtingen, hat in den vergangenen Wochen – wie die anderen Mitarbeiter, die Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern – um die Zukunft der Einrichtung gebangt. Die Sparpläne des Gemeinderats stießen auf massiven Widerstand (wir berichteten). Die 47-Jährige ist erleichtert darüber, dass die JuKS nun doch nicht geschlossen wird: „Das Jahr 2013 kann fast ohne Einschränkung laufen. Aber das Gebäude an der Sigmaringer Straße soll verkauft und es soll ein neues ,Dach‘ für uns gefunden werden.“ Für ihre Arbeit und die ihrer Kollegen seien Räumlichkeiten wichtig, die groß und hoch genug seien. Außerdem sollten sie gut erreichbar, hell, dauerhaft beleg- und gestaltbar sowie – für Lilli – behindertengerecht sein, gibt die Leiterin der Zirkusgruppen mit insgesamt 50 Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 17 Jahren zu bedenken. „In wechselnden Klassenzimmern und Turnhallen ist das nicht möglich.“alm
Zukunft der Jugendkunstschule
