Film Club Teck räumte beim Landesfilmfestival in Waldkirch ab
Erfolg auf ganzer Linie

Der Film Club Teck (FCT) ist wieder einmal durchgestartet: Beim 77. Landesfilmfestival in Waldkirch erhielten alle vier FCT-Beiträge Preise. Zwei Mal gab es außerdem die begehrte Weitermeldung zu Wettbewerben auf Bundesebene.

Dettingen. Diesmal war Waldkirch im Breisgau der Austragungsort eines spannenden Wettbewerbs auf Landesebene. Knapp 50 Filme wurden in der von historischen Kirchen und eindrucksvoller Landschaft geprägten Stadt an zwei Tagen projiziert – aufmerksam beobachtet von vielen Filmfreunden und kritisch bewertet von einer sechsköpfigen Jury unter der Leitung von Lutz Schulze aus Weilheim.

Das ganze Spektrum war geboten, werden doch bei einem Landesfilmfestival die besten Filme aus den Regionen präsentiert. Die Besucher bekamen eine bunte Mischung zu sehen, und aus dieser Vielfalt galt es, die besten Filme auf Landesebene zu ermitteln. Zudem war über die Weitermeldungen zu den nächsthöheren Bundeswettbewerben zu entscheiden, die in unterschiedliche Genres aufgeteilt sind. Auf der DAFF, den Deutschen Autorenfilmfestspielen, fließen die Besten der Besten dann wieder zusammen. Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg.

Jetzt galt es erst einmal, auf dem Landeswettbewerb zu bestehen, und das hat der FCT gut gemeistert. FCT-Autor Siegbert Limmer erhielt für seinen Film „Im Dykhus“, der sich mit Walfängern und einem speziellen Wal-Museum auf Borkum beschäftigt, einen dritten Preis. Josef Pettinger durfte für sein „Bizarres Kapadokien“ und dessen eindrucksvolle Bilder aus dem Herzen Anatoliens einen zweiten Preis entgegennehmen.

„Die Modelle des Herrn Schubert“ hatten es nicht nur dem FCT-Autor Karl-Heinz Kosmalla angetan. Die Begeisterung, mit der die Hauptperson landwirtschaftliche Modelle und Zugpferde nachbaut, konnte auch bei der Jury punkten. Ein erster Preis und die damit verbundene Weitermeldung zum Bundesfilmfestival Lokalchronik waren das erfreuliche Resultat.

Freude herrscht auch bei den FCT-Autoren Barbara und Hartmut Ibsch, die mit ihrem Orgelfilm „Etwas Besonderes“ angetreten waren. Für die Dokumentation des Baus der Orgel in Maria Königin gab es einen ersten Preis samt Weitermeldung zur Bundesebene, aber auch den zweiten Platz in der Publikumswertung.

Der Erfolg der Filmemacher ist zugleich eine Bestätigung der Clubarbeit. Nur wenn konstruktiv über Filme diskutiert wird und unterschiedliche Meinungen zum Ausdruck kommen, kann wertvolle Hilfestellung entstehen. Dass dies beim FCT einen hohen Stellenwert besitzt, zeigt die Erfolgsbilanz, aber auch die Freude am Filmemachen – mit und ohne Wettbewerbsambitionen.

Weitere Informationen zum FCT gibt es unter www.filmclub-teck.de oder alle zwei Wochen donnerstags beim Treffen im Clubraum der Katholischen Kirche auf dem Dettinger Guckenrain. Am kommenden Donnerstag ist es wieder so weit.b.i.