LK. Wohneigentum bleibt trotz gestiegener Zinsen ein Ziel vieler, doch ohne die richtigen Förderprogramme wird der Weg dorthin schnell beschwerlich. Neben der bekannten KfW-Förderung bieten Bund und Länder inzwischen ein ganzes Netz an Programmen, die sich kombinieren lassen – oft mit größerem Effekt, als man denkt.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert nicht nur energieeffizientes Bauen und Sanieren, sondern auch den Erwerb von Bestandsobjekten, wenn bestimmte Effizienzstandards erfüllt werden. Besonders interessant: Das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ wird 2026 voraussichtlich fortgeführt – mit Fokus auf niedrigem Energieverbrauch und nachhaltigen Baustoffen. Wer zusätzlich auf Photovoltaik oder Wärmepumpen setzt, kann weitere Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle abrufen.
Förderrechner der KfW
Auch die Länder mischen kräftig mit. Bayern unterstützt mit zinsgünstigen Darlehen junge Familien, Berlin fördert energiearme Modernisierungen in Altbauten, und in Nordrhein-Westfalen profitieren Käufer von regionalen Zusatzprogrammen. Fast überall gilt: Eine frühe Antragstellung ist entscheidend – häufig enden Fördermittel, sobald der Kaufvertrag unterschrieben ist.
Wer noch tiefer eintauchen möchte, sollte die kombinierten Förderrechner der KfW, der einzelnen Landesbanken oder der Verbraucherzentralen nutzen. Ein gründlicher Vergleich lohnt: Mit der passenden Kombination aus Krediten, Tilgungszuschüssen und regionalen Boni lässt sich schnell ein fünfstelliger Betrag sparen – oft der entscheidende Baustein, um den Traum vom Eigenheim Realität werden zu lassen.

