IHK. „Es ist toll, dass vor allem junge Menschen den Mut haben Unternehmerin oder Unternehmer zu werden. Dass die Zahlen generell nach oben gehen, zeigt sich auch bei uns in der Region. Auch wir sehen derzeit einen Boom und verzeichnen einen Anstieg von rund 47 Prozent Beratungsgesprächen gegenüber dem Vorjahr“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Susanne Herre anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen KfW-Gründungsmonitors 2026. Dieser zeigt, dass insbesondere die unter 30-jährigen den Sprung in die Selbstständigkeit wagen und damit die Gründerzahlen in Deutschland erhöhen.
Gründungsprozesse verbessern
„Die Ergebnisse machen deutlich, dass wir Start-ups und junge Unternehmen besser fördern müssen“, betont Herre. Damit junge Menschen auf dem Weg zum Unternehmertum zügiger ins Machen kommen, müssten Gründungsprozesse schneller, digitaler und praxisnaher gestaltet werden. „Es ist gut, dass die neue Landesregierung schnelleres Gründen bereits im Koalitionsvertrag verankert hat. Die bürokratischen Hürden sind immer noch zu hoch. Hier braucht es gezielte Entlastungen. Dazu gehört auch, die Vielzahl notarieller Formerfordernisse kritisch zu überprüfen.“
