Wendlingen. Die Galerie der Stadt Wendlingen zeigt von Donnerstag, 26. Januar, bis Sonntag, 11. März, die Ausstellung von Iris Alvarenga und Jeannette Knieriemen „Mascha und die Liebe“ – Malerei und Objekte. Iris Alvarenga beschäftigt sich mit dem Medium der klassischen Ölmalerei. Bei neueren Arbeiten experimentiert sie auch mit Lichtmodulen. Mit kräftigem Pinselstrich und dominierendem Farbenauftrag versucht die Künstlerin, die Hauptmerkmale des Individuums herauszuarbeiten.
Iris Alvarenga, in Urach geboren, lebt und arbeitet heute als freischaffende Künstlerin in Kirchheim. Seit ihrem Kunststudium an der Freien Kunstakademie in Nürtingen setzt sie sich intensiv mit dem Themen Mensch und Liebe auseinander.
Jeannette Knieriemen ist eigentlich Malerin, Asche ist dabei ihr essenzielles Material. Seit ihrem Atelierstipendium vom Landkreis Esslingen geht sie mit ihren Aschewickeln auch in den Raum. Sie wickelt alte Textilien mit Schnüren zusammen und bestreicht diese mit Asche und Binder. Zwischen diesen Hängeobjekten kann der Betrachter hindurchgehen. In den Wickeln sind die alten ausgebrauchten Textilien, außen die Holzasche. An der Wand, um die Installation herum, treten meist Aschekreise mit dieser Thematik in einen Dialog. Ihre Malereien, die häufig „MaschaTitel“ tragen, bestehen aus zahlreichen Schichten, die unteren Schichten sind entweder verdeckt, können durchscheinen oder werden manchmal wieder freigekratzt. Pigmente und Asche vermischt sie mit Öl oder Acrylbinder, auch Collagen oder Zeichnungen werden auf der Leinwand mit eingearbeitet. Jeannette Knieriemen lebt und arbeitet in Esslingen.
Die Vernissage findet am Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr in der Galerie der Stadt Wendlingen statt.pm
