Filmkulisse
Fürs Kino sind wieder die „Stamm-Lieferanten“ gefragt

Durch „Palmen“ soll sich der Kirchheimer Alleenschul-Platz in ein kleines Paradies verwandeln.

Ob an der Martinskirche oder an der Alleenschule: Mediterrane Pflanzen zieren das Kirchheimer Sommernachtskino. Archiv-Foto: C
Ob an der Martinskirche oder an der Alleenschule: Mediterrane Pflanzen zieren das Kirchheimer Sommernachtskino. Archiv-Foto: Carsten Riedl

Alles ist anders beim Kirchheimer Sommernachtskino: Wegen der Sanierungsarbeiten am Kornhaus steht der Martinskirchplatz nicht zur Verfügung. Ausweichstandort ist daher der Schulhof der Alleenschule. Außerdem sind Beginn und Ende verschoben: Erstmals geht es an einem Montag los, am 3. August. Und erstmals endet es an einem Samstag, am 29. August. Das liegt unter anderem daran, dass es einfacher ist, das bewährte Auf- und Abbauteam an Wochenenden einzusetzen – weil die Team-Mitglieder unter der Woche immer Urlaub nehmen mussten.

Vieles bleibt aber auch gleich: Dazu zählt der Mix aus Kino und Gastronomie. Und dazu zählt auch das Sommerparty-Ambiente mit mediterranem Flair. Für die passende Atmosphäre sorgen seit über 20 Jahren unter anderem die „Palmen“, die Kino-Besucher zur Verfügung stellen. „Palmen“ ist der Sammelbergriff für Pflanzen aller Art, die mit den Mittelmeer-Anrainer-Staaten in Verbindung gebracht werden. Es geht also nicht um Palmen im streng biologisch-botanischen Sinn.

Aber das wissen die „Stamm-Lieferanten“ längst schon. Sie kennen auch das Ritual, das dem Pflanzen-Transport vorausgeht: Erste „Amtshandlung“ ist das Anmelden. Die veränderten Kinozeiten haben in diesem Fall aber auch ihre Auswirkungen auf diese bekannten Termine. Kino-Betreiber Reimund Fischer nimmt die Anrufe am Donnerstag, 30. Juli, entgegen, und zwar frühestens um 8 Uhr morgens, unter der Telefonnummer 01 60/97 21 60 56. Als „Liefertermin“ gibt es jetzt zwei Möglichkeiten: entweder am Freitag, 31. Juli, ab 17 Uhr oder am Samstag, 1. August, ab 11 Uhr.

Berücksichtigt werden die ersten 50 Anrufer. Wer eine Pflanze anliefert, die den Bedingungen entspricht – sie sollte mindestens so groß sein wie der Kino-Betreiber und außerdem „gut im Saft stehen“ –, erhält dafür eine persönliche, nicht übertragbare Freikarte für die gesamte Spieldauer des Sommernachtskinos. Reimund Fischer freut sich darauf, auch die Außenfläche der Alleenschule in ein kleines Paradies verwandeln zu können.