Tischtennis
Der Bezirk Neckar-Fils geht offiziell an den Start

Am Wochenende beginnt rund um die Teck die Saison.

Symbolbild
Symbolbild

Seit dem 1. Januar gibt es den im Zuge der Verbandsstrukturreform neu geschaffenen Tischtennisbezirk Neckar-Fils auf dem Papier. Und seit den Bezirkstagen im Juni sind auch die meisten Ämter vergeben. Doch erst mit Beginn der Saison 2026/27 findet auch das sportliche Geschehen im neuen Format statt.

Was früher die Landesklasse war, ist nun mit der Bezirksoberliga die höchste Bezirksspielklasse. Darüber wurden die Verbandsspielklassen neu eingeteilt, darunter die Klassen der Altbezirke Esslingen und Staufen zusammengelegt.

Die ersten Zahlen des neuen Bezirks sind positiv, wie Thomas Jäger berichtet. Der Esslinger ist auch weiterhin für den Mannschaftssport zuständig. „Bei den Herren gibt es einen leichten, bei der Jugend sogar ein deutlichen Zuwachs der Mannschaftszahlen. Nur bei den Frauen geht der Trend leider weiter nach unten.“ Insgesamt nahm die Zahl der gemeldeten Mannschaften von 430 im Vorjahr auf 436 zu.

Mit Blick auf die neuen Bezirksspielklassen ist auch interessant zu sehen, wie sich die Teams aus den Altbezirken Esslingen und Staufen einordnen. Sowohl in den beiden Bezirksligen als auch in den vier Bezirksklassen zeigt sich, dass die Esslinger vom TTR-Durchschnitt vorne liegen. „Wir haben dieses Jahr bewusst darauf verzichtet, die Ligen stärker zu mischen“ erklärt Thomas Jäger. „In Zukunft ist aber geplant zwischen den Gruppen zu tauschen, um die Spielstärke anzugleichen.“

Veränderungen stehen auch weiterhin an: Zur Spielzeit 2027/28 wird die Sollstärke in den Herren- Verbandsspielklassen von zehn auf acht reduziert. Gleichzeitig wird zwischen der Verbands- und der Landesliga eine Verbandsklasse eingeführt. In Summe gibt es dann 96 Startplätze (statt bisher 90), so dass diese Saison aus den Landesligen je eine Mannschaft weniger absteigen muss.