Vaihingen. Es war die höchste Saisonniederlage bisher: Mit 33:80 (15:32) haben die Oberliga-Basketballerinnen des TSV Jesingen am Samstag ihr Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn BSG Vaihingen-Sachsenheim verloren. Der TSV musste dabei auf Lena Mauthe verzichten, die mit einer Schulterverletzung vermutlich bis Saisonende ausfallen wird. Anders die BSG Vaihingen-Sachsenheim, die in Bestbesetzung auflief.
Jesingen lag nach vier Minuten mit 3:2 in Führung. Dann stellte Trainer Stefan Fortunat auf Presse um. Eine taktische Variante, die an diesem Tag fehlschlug. Danach punkteten fast nur noch die Gastgeber. 15:32 stand es zur Pause. In der zweiten Halbzeit holte die BSG mindestens 15 Offensiv-Rebounds, konnte unter dem Korb nach Belieben schalten und walten. Die Versuche der Gäste, den Angriffsdruck zu erwidern, wirkten fast hilflos.
Noch am gleichen Abend begann die Ursachenforschung. Neben taktischen Fehlern, die in Vaihingen begangen wurden, leidet der TSV auch unter schlechten Trainingsbedingungen. Während der Gegner aus Vaihingen dreimal pro Woche trainiert, hat der TSV Jesingen erst jetzt einen zweiten Abendtermin hinzubekommen, jedoch nicht am gewünschten Tag. Dadurch war ein Training mit der kompletten Mannschaft nicht möglich und wird es auch in Zukunft nicht sein. TSV-Trainer Stefan Fortunat will im letzten Heimspiel des Jahres am Sonntag um 11 Uhr gegen die KSG Gerlingen die Ruhe bewahren. Seine Devise lautet: „Keine Experimente.“fjr
TSV Jesingen: Attinger (6), Fischer (12/2 Dreier), Huschka (1), L. Lieb (4), Mayer(2), Müllner (8), Rall, Reichmuth, Schreiter
