Ehingen. Im Duell mit dem Aufsteiger hatte die Mannschaft von Trainer Frenkie Ignjatovic die erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten können. Eine katastrophale Trefferquote im zweiten Durchgang ließ die Ehinger in der Längenfeldhalle am Ende aber als verdiente Sieger vom Parkett gehen. Topscorer auf Seiten der Knights war Devin Uskoski mit 20 Punkten.
Nach dem Sieg gegen Crailsheim am vergangenen Wochenende starteten die Knights gestern Abend auch gegen Ehingen gut. Fünf Punkte von Devin Uskoski brachten eine schnelle 5:2-Führung. Bestärkt durch zwei erfolgreiche Dreier von Andre Calvin übernahmen die Gastgeber anschließend jedoch das Kommando. Ein 12:2-Lauf ließ die Ehinger zwischenzeitlich auf 14:7 davonziehen, ehe die Ritter nach Distanztreffern von Cedric Brooks und Nils Menck zurück in die Spur fanden und die Partie mit acht Zählern in Serie wieder ausgeglichen gestalteten. Bis zum Ende des ersten Viertels lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bei dem die Zuschauer in der Längenfeldhalle hohe Trefferquoten und nur sehr wenig Ballverluste zu sehen bekamen. Beide Trainer, sowohl Ignjatovic wie auch sein Gegenüber Ralph Junge, suchten verzweifelt einen Weg, den gegnerischen Angriffsrhythmus entscheidend zu stören.
Devin Uskoski, der im ersten Durchgang 14 seiner insgesamt 22 Punkte erzielte, eröffnete für die Knights per Dreipunktspiel das zweite Viertel. Beide Teams legten weiterhin ein hohes Tempo an den Tag. Ganz allmählich schlichen sich dann aber besonders auf Kirchheimer Seite Nachlässigkeiten ein, sodass sich die Gastgeber Mitte des zweiten Viertels erneut etwas absetzen konnten und es beim Stand von 45:41 in die Kabine ging.
Nach der Pause lief es zunächst wieder besser für die Knights. Mitte des dritten Durchgangs verkürzte Sebastian Adeberg auf 48:49. Was dann folgte, waren fast vier Minuten ohne Kirchheimer Punkterfolg, während Ehingen nun richtig ins Laufen kam. Angeführt von den US-Boys Virgil Matthews und Andre Calvin legten die Steeples einen 11:0-Run hin. Der starke Uskoski beendete schließlich die Durststrecke der Gäste. Der Aufsteiger blieb aber weiter am Drücker und erhöhte bis zum Ende des Abschnitts sogar auf 64:50. Nach nur zwei Treffern aus dem Feld und neun erzielten Punkten im dritten Viertel kam Kirchheim auch im Schlussabschnitt nur sehr schwer in die Gänge, wodurch der 14-Punkte Rückstand auch fünf Minuten vor dem Ende noch Bestand hatte (71:57). Innerhalb von 60 Sekunden sorgten Adeberg, Uskoski und Tomasevic mit sieben Punkten in Serie zwar noch einmal für Spannung. Da sich die Kirchheimer im Anschluss allerdings zwei Ballverluste leisteten, konnte Garrett Williamson mit einem Dreier zum 74:64 zwei Minuten vor Schluss für die Vorentscheidung sorgen. Am Ende hieß es für die Knights aufgrund der schwachen Trefferquote in der zweiten Halbzeit: Bitter, aber verdient.
