Segelfliegen
Mario Kießling siegt souverän beim Gliding Grand Prix

Der Pilot der Kirchheimer Fliegergruppe Wolf Hirth war in Frankreich nicht zu schlagen.

Mario Kiessling war in Frankreich eine Klasse für sich. Foto: pr
Mario Kiessling war in Frankreich eine Klasse für sich. Foto: pr

Mario Kießling von der Fliegergruppe Wolf Hirth hat den FAI Sailplane Grand Prix im französischen Vinon-sur-Verdon eindrucksvoll für sich entschieden. Mit einer dominanten Leistung über die gesamte Wettbewerbswoche hinweg sicherte sich der deutsche Spitzenpilot aus Kirchheim den Gesamtsieg und qualifizierte sich damit zugleich für das Weltfinale der Sailplane-Grand-Prix-Serie, das Anfang 2028 in Chile ausgetragen wird.

Bereits vor dem entscheidenden letzten Wertungstag führte Kießling das Gesamtklassement an. Im abschließenden siebten Rennen untermauerte er seine Ausnahmestellung eindrucksvoll: Auf dem 213 Kilometer langen Kurs durch die französischen Südalpen flog er mit seinem Ventus 3T in nur 1:19:09 Stunden zum Tagessieg. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 161,8 Stundenkilometern ließ er der Konkurrenz keine Chance und feierte seinen vierten Rennsieg der Woche.

Entsprechend deutlich fiel auch das Endergebnis aus: Mit 56 Punkten gewann Kießling die Gesamtwertung klar vor dem französischen Lokalmatador Didier Hauss, der auf 36 Punkte kam. Damit löste der Pilot von der Hahnweide souverän das Ticket für das Weltfinale in Chile.

Spannend blieb es hingegen im Kampf um den zweiten Qualifikationsplatz. Zwar blieb Hauss im letzten Rennen ohne Punkte, doch seine Verfolger konnten den Rückstand ebenfalls nicht aufholen. Somit sicherte sich auch der Franzose die Teilnahme am Weltfinale.

Auch Patrick Puskeiler von der Fliegergruppe Wolf Hirth zeigte im hochklassig besetzten Teilnehmerfeld eine starke Leistung und belegte am Ende den vierten Gesamtrang. Damit sorgten gleich zwei Piloten der Hahnweide für ein hervorragendes Ergebnis. sn