Der SV Nabern hat zum zweiten Mal in Folge den Tischtennis-Bezirkspokal gewonnen. In der Neuauflage des Vorjahresfinales gewann der SVN in der Weilheimer Lindachsporthalle gegen die TTF Neuhausen mit 4:1. Der SVN war als Favorit in die Partie gegangen, denn Neuhausen konnte mit David Krause nur einen Stammspieler aufbieten. Dieser holte gegen Yannic Hiller prompt den ersten Punkt. In der Folge konnten Matthias Stradinger gegen Tim Kiesinger und Marcel Steckkönig gegen Mike Juretzka jeweils den ersten Satz gewinnen. Danach setzten sich die Naberner aber souverän durch und erhöhten im Doppel auf 3:1. Den Siegpunkt fuhr Hiller gegen Stradinger ein.
Bei den Herren B erreichte der TTC Aichtal mit einem 4:2 gegen die TTF Neckartenzlingen II das Finale. Noch knapper war es für den VfB Oberesslingen/Zell, der den mit zwei Ersatzspielern angetretenen TSV Wendlingen mit 4:3 niederringen konnte. Simon van der Valk behielt gegen Ben Stuhlmüller die Nerven und gewann das letzte Einzel 12:10 im Entscheidungssatz. Im Finale gingen die fünften Sätze an die Aichtaler, die sich so letztlich ungefährdet mit 4:0 den Titel sichern konnten.
Bei den Herren C sorgte der SKV Unterensingen für eine Überraschung, indem er die Wernauer SF mit 4:2 schlug. Gerhard Hümpfner war mit Siegen gegen Daniel Bertele und Jan Reisberger der Matchwinner. Der TTC Notzingen-Wellingen wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann gegen den TSV RSK Esslingen mit 4:1. Im Finale ging der TTC in Führung, musste aber zweimal den Ausgleich hinnehmen. Erst im letzten Einzel machte Benjamin Hauff gegen Hümpfner den 4:3-Sieg perfekt.
Bei den Herren D ließ der TB Neuffen II nichts anbrennen. Sowohl im Halbfinale gegen den SV Reudern II als auch im Finale gegen den TSV Harthausen musste nur Uli Schäffer ein Einzel abgeben. Dennis Galac und Felix Karger blieben ungeschlagen und sicherten ihrer Mannschaft den Pokalsieg.
Eine spannende Angelegenheit war die einzige Partie bei den Frauen. Hier gewann der SV Reudern in der C-Klasse gegen die SG Jesingen-Neuffen mit 4:3. Der TV Reichenbach und der TSV Sielmingen hatten sich mangels Konkurrenz kampflos für den Regionspokal am 16. März in Neuhausen qualifiziert.

