Der SV Nabern musste auch im zweiten Rückrundenspiel der Tischtennis-Landesliga über die volle Distanz gehen. Beim TSV Wäschenbeuren lagen die Gäste die ganze Partie über in Rückstand und drehten erst zum Schluss richtig auf. Manfred Scholdt und Andrej Plantikow gewannen ihre zweiten Einzel zum 7:7, Mike Juretzka schickte seine Teamkollegen mit einer 8:7-Führung ins Schlussdoppel. Hier hatten Jakob Baum und Andrej Plantikow allerdings Pech: Drei Sätze gingen in der Verlängerung an die Wäschenbeurener Mannschaft, die sich damit das am Ende verdiente Unentschieden sicherte. Da Neckartenzlingen im Parallelspiel überraschend gegen die SG Schorndorf gewann, konnten die Naberner den Rückstand auf den Relegationsplatz verkürzen.
Glücklos blieb der VfL Kirchheim II, der mit vier Ersatzspielern gegen den TV Murrhardt antrat. Vier Fünfsatzspiele gingen verloren, sodass am Ende eine (zu) deutliche 0:9-Niederlage stand. Am kommenden Sonntag fahren die Teckstädter zum direkten Konkurrenten nach Birkmannsweiler – und müssen dort unbedingt punkten.
Landesklasse
„Das war ein überragendes Wochenende und ein riesiger Schritt in Richtung Klassenerhalt“, freute sich Thassilo Knapp über das Vier-Punkte-Wochenende seines VfL Kirchheim III. Gegen die TSG Eislingen II sorgten neu formierte Doppel für eine 2:1-Führung. Im ersten Durchgang wurden in allen Paarkreuzen die Punkte geteilt, es ging ausgeglichen weiter bis zum 7:6. Ronald Titze machten den achten Punkt perfekt, ehe es Jürgen Raichle nach einer 10:6-Führung im fünften Satz noch mal spannend machte und erst in der Verlängerung seinen insgesamt achten Matchball zum 9:6-Sieg verwandelte. Am Sonntagmorgen ging es dann direkt gegen den TTV Zell weiter. Da die Halle in Zell belegt war, wurde das Spiel in Kirchheim ausgetragen. „Dennoch sahen wir uns als klare Außenseiter“, so Knapp. „Wir traten mit der Aufstellung vom Vortag an, in den Doppeln sprang wieder eine 2:1-Führung heraus. Das vordere Paarkreuz sorgte gleich für das erste Ausrufezeichen des Tages und baute den Vorsprung auf 4:1 aus.“ Den Vorsprung hielt Kirchheim bis zum 6:3. „Axel Schorradt spielte dann überragend gegen Holl und sorgte für den siebten Punkt“, berichtete Mannschaftsführer Thassilo Knapp. „Danach kam der TTV Zell auf 7:6 ran. Das Spiel drohte zu kippen, ehe Sebastian Steinhübl nach super Leistung den ganz wichtigen achten Punkt holte. Ronald Titze machte den Sack dann zu.“
Die Kirchheimer haben damit die Abstiegsränge verlassen und haben kommende Woche gegen den direkten Konkurrenten aus Roßwälden die Chance, den Puffer noch weiter auszubauen.
Nicht so recht vom Fleck kommt dagegen der SV Nabern II. Gegen die Mannschaft des TTF Neuhausen/Filder II zeigten die „Greens“ zwar eine gute Leistung, konnten eine komfortable 8:5-Führung aber nicht in einen Sieg ummünzen. „Am Ende nehmen wir den Punkt gerne mit“, sagte dann auch Neuhausens Kapitän Daniel Migl nach dem 8:8.
Tags darauf fuhren die Naberner zum TGV Roßwälden – und verschliefen den Start, gingen mit 0:3 aus den Doppeln. Stark war im Einzel wieder Andreas Stiffel, der in der Rückrunde noch ungeschlagen ist. Auch Matthias Schaner und Michael Klaiber konnten punkten, was aber unterm Strich nur zum 5:9 reichte und dem SVN nicht weiterhilft.

